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Fahrrad- Freizeit durch Nordwestlitauen (Nordzemaiten) 17. – 23. Juli 2002

Route: Von Ginkunai nach Kurtuvenai (Juodles See), Vieschvenai, Plateliai, Mascheikiai, Papile, Ginkunai. Gesamte Strecke: 370 km.

Teilnehmer: Jugendliche des Clubs der Guten Nachricht, Mitglieder und Jugendliche der Freien Christl. Gemeinde, STAT-Team aus USA. Insgesamt 36 Personen.

Organisiert wurde das ganze vom Litauischen Christlichen Fond.

Unterstützer: Ecclesia Gemeinden aus Deutschland (Fahrräder und Finanzen), Christl. Hilfsfond ‘Romumas’ (Finanzen), und Litauischer christl. Hilfsfond ‘Samarija’ (Vitamine und Süssigkeiten).

Ziel der Fahrradfreizeit: Sein eigenes Land als Teil von Gottes wunderbarer Schöpfung besser kennenzulernen, sowie sich selbst und seine Freunde kennenzulernen.

Wir besuchten: Das ‘Alkos’ Muzeum in Telsiai, eine ehemalige Militärbasis der Sowjets am Plateliai-See, eine Pferderanch an der lettischen Grenze und – was am wichtigesten ist, wir überzeugten uns, dass wir in einem wunderschönen Land leben!

Was haben wir gemacht: Natürlich sind wir viel und weit gefahren, aber nicht nur. Abends lasen wir gemeinsam in der Bibel, diskutierten über aktuelle Themen, hörten Lebenszeugnisse und sangen Lieder in litauischer, englischer und deutscher Sprache. Wir freuten uns an der Natur, reparierten Fahrräder, assen Eiskreme, badeten in jedem See, an dem wir vorbeiradelten.. und für all das sind wir den Unterstützern dieser Fahrradtour dankbar.

DESHALB SAGEN WIR VON GANZEM HERZEN:

DANKESCHÖN !!!

Erklärungen zu den Fotos:

1.Die Jugendlichen warten vom Morgen an auf die Fahrräder. Die Räder sind im LKW, aber sie müssen noch durch den Zoll. Als wir endlich die Lkw Plane öffnen durften, erblickten wir sehr ordentlich (deutsch !) gestapelte Fahrräder. Während ca. 2 Stunden wurden die Fahrräder mit Hilfe der Club-Jugendlichen in die Gebäude des Lit. Christl. Fonds gebracht.

2.Die Radtour-Teilnehmer hören eine Anweisung der Strassenverkehrspolizei. Die Erfahrung einer einwöchigen Tour zeigte, dass diese Anweisungen sehr nötig und hilfreich waren..

3.Foto vor dem Start. Wir konnten nur ahnen, was uns alles erwarten würde..

4.Erster Halt am Juodles-See. Hier haben wir uns lange im Wasser erholt.

5.Schon wieder unterwegs..

6.An diesem Ort töteten die Sowjets beim Einmarsch der Deutschen viele litauische Unabhängigkeitskämpfer. (Kapelle des Leides bei Rainiai).

7.Regina und Edita (Frauen aus der Freien Christl. Gemeinde) sind stets um unser leibliches Wohl besorgt. Wir hatten die ganze Zeit über gute Militärkost !

8.Vitoldas (einer der Ältesten der Gemeinde) bereitet sich auf die Abendandacht vor. Mit den Jugendlichen wird heute abend über Sexualität geredet werden. Nach dem Abend wurde deutlich: Dieses Thema ist für jeden aktuell !

9.Um die Fahrräder sorgte sich Valentinas. Seine praktische Hilfe beim Reparieren und Durchsehen der Fahrräder war unentbehrlich. Ohne einen Mann fürs Praktische ist so eine Fahrradtour nicht durchführbar !

10.Eines der angenehmsten Programmelemente waren die Liegestützen (je 15) für jedes gesagte Schimpfwort. Schwer zu sagen, ob während dieser Woche wenigsten ein bisschen die Sprache der Jugendlichen gereinigt wurde, aber versucht haben wir es jedenfalls.

10A Die mit dem längsten Atem erklommen den Schatrijos Berg, alle anderen blieben erschöpft am Fusse des Berges zurück.

11. Wir besuchten auch eine ehemalige (geheimgehaltene) sowjetische Atomraketenbasis, deren Raketen auf Westeuropa gerichtet waren. Vier Atomraketen, die vier Länder hätten vernichten können…

In einem der vier Schächte waren wir, zusammen mit einer Führerin, die fast nicht nachkam, alle unsere Fragen zu beantworten. Wir hatten Fragen, auf die es noch keine Antwort gibt..

12. Verschnaufpause… an einem schönen Zemaitensee bauen die Jugendlichen eine Sandburg.

13. Wohl den grössten Eindruck auf die Jugendlichen machte die Pferderanch. Die Mehrheit von ihnen hatte noch nie die Möglichkeit, selbst zu reiten. Der Ranchbesitzer liess nicht nur die Jugendlichen alle reiten, sondern wir konnten auch im Heu übernachten, die finnische Sauna benutzen und abends am Lagerfeuer sitzen..

14. An den letzten Tagen der Tour schliefen die Jugendlichen den Schlaf der Gerechten..manchmal schliefen sie schon fast vor Sonnenuntergang ein…

15. Auf der Pferderanch trafen wir auch einen Freidenker. Antanas sprach gerne über Pferde, ihren Charakter, über seine Arbeit und seine Ideen, wollte aber überhaupt nichts von Gott wissen…

16. Drei bärtige Männer, die am meisten gearbeitet haben, dass die Tour gut organisiert wurde:

Von links

Valdas (Gemeindepastor und Club-Leiter), Christoph (Helfer des Pastors , Club-Mitarbeiter ), Vitoldas (Gemeindeältester, Verlagsdirektor vom JONA-Verlag).