Vereinigung Litauische Christliche Stiftung

Zu viel Güte - sowas gibt es nicht

Kryžius2_resized

Auftrag und Arbeitsphilosophie

Das grundlegende Ziel der Litauischen  Christlichen Stiftung (weiter LKF) ist es, zur Verbreitung christlicher Werte, zur Unterstützung der evangelischen Gemeinden in der Region und zur Bildung eines authentischen christlichen Dienstes beizutragen. Die Aktivitäten der LKF zielen auch darauf ab, auf die bildungspolitischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Region im Kontext der dramatischen Veränderungen unserer Zeit sinnvoll zu reagieren.

Die Aktivitäten der LKF beruhen auf einer christlichen Weltanschauung und einer evangelischen und protestantischen Tradition. Gleichzeitig wird die breitere Erfahrung des historischen und globalen Christentums gewürdigt und anerkannt. Der Auftrag der LKF wird durch gezielte Aktivitätenprogramme umgesetzt. Die Ressourcen und die Unterstützungsstruktur der Programme werden in Zusammenarbeit mit lokalen und ausländischen Organisationen entwickelt. Die Aktivitäten der LKF sind nicht institutionell geschlossen, sondern richten sich an die evangelischen Gemeinschaften der Region und die bedürftigen Gruppen unserer Gesellschaft. Auch christliche Dienstinitiativen in anderen Gemeinden und Organisationen werden nach Möglichkeit unterstützt. Schließlich besteht die Tätigkeit der LKF in der Entwicklung von Dienstmodellen sowie in der Bewertung und Analyse der Lage dieser Dienste.

Das höchste Entscheidungsgremium der LKF ist die Versammlung ihrer Mitglieder.

Geschichte

Die Litauische Christliche Stiftung (LKF) ist eine öffentliche, gemeinnützige Organisation. LKF wurde 1989 auf Initiative evangelikaler Christen gegründet und gilt als eine der ersten Einrichtungen ihrer Art in der Region. Die deutsche Mission „Licht im Osten“ war der erste wichtige Partner bei der Gründung und Entwicklung der christlichen Aktivitäten der Organisation im Land. Später wurden Partnerschaften in Nordamerika gegründet.

Die Initiativen der Barmherzigkeit, der Veröffentlichung und der Unterstützung des Dienstes an den evangelischen Gemeinschaften in der Region begannen als Dienstleistungsinitiative und entwickelten sich später zu einer Reihe von religiösen, pädagogischen, sozialen und kulturellen Programmen.

Im Frühjahr 1995 erwarb die Litauische Christliche Stiftung (LKF) ein Verwaltungsgebäude in Ginkūnai, das ehemalige Herrenhaus der Grafen V. und S. Zubovas. Der Umbau und die Anpassung dieses Gebäudes für die Gemeinde und verschiedene Programme ist zu einem der wichtigsten Projekte der LKF geworden.

2008 bis heute
1996 – 2005
1994 – 2019
1992 – 1998
1990 – 1994
1990 – heute
1994 – 2006

2008 bis heute

Kindertagesstätte.

1996 – 2005

Englischsprachiges Trainingsprogramm.

1994 – 2019

Evangelisches Bibelinstitut.

1992 – 1998

Klavierstudio.

1990 – 1994

Sozialhilfe- und Förderprogramm.

1990 – heute

LCC Hochschule.

1994 – 2006

Verlagshaus „Jona“.

Programme

Christliches Kulturzentrum.

Ziel dieses Programms ist es, die Ausstattung und Anpassung eines Gebäudes in Ginkūnai, Bezirk Šiauliai, für die verschiedenen Bedürfnisse der evangelischen Gemeinden und der LKF-Programme abzuschließen. Dieses Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, das 1980 renoviert wurde, wurde 1995 von LCF erworben. Die Wiederaufbau- und Landschaftsgestaltungsarbeiten (die mehr kosteten als das Gebäude selbst) haben es der LKF und der Freien Christlichen Gemeinde Šiauliai bereits ermöglicht, ihre Programme durchzuführen.

Evangelisches Bibelinstitut.

Die Geschichte der EBI begann 1994 in den Räumen der Baptisten Gemeinde in Klaipėda. Die Ausbildung wurde von Lehrern aus dem College der Litauischen Christlichen Stiftung in Nordamerika initiiert. Im Jahr 1995 wurde das Programm nach Šiauliai und am 14. Januar 1997 in die neuen Räumlichkeiten der LKF in Ginkūnai verlegt. Unter der Leitung von Dennis Brooks (Eastern Mennonite Missions – Ostmennonitische Missionen) wurde ein zweijähriges Schulungsprogramm entwickelt.

Im Herbst 1999, nach ihrer Rückkehr von einem Theologiestudium in den USA, nahmen Otonas und Raimonda Balčiūnas zusammen mit Christoph Haegele (MBMS – Mennonitische Brüder) die Wiederbelebung und Neuorganisation dieses Programms für theologische Ausbildung, persönliche Entwicklung und Studium in Angriff.

Im Jahr 2012 wurde eine neue Seite in der Geschichte der EBI aufgeschlagen. Sieben Organisationen – die Christliche Gemeinschaft „Wort des Glaubens“, die Freie Christliche Kirche, die Synode der Evangelisch-Reformierten Kirche Litauens, die Litauische Christliche Stiftung, das Eastern Mennonite Board of Missions and Charities (USA), die Kontaktmission (Deutschland) und die Mennonitische Brüdermission (Kanada) – gründeten das Evangelische Bibelinstitut als eigenständige öffentliche Einrichtung mit zwei Zentren in Šiauliai und Vilnius.

Das EBI bot Studienprogramme für den christlichen Dienst und die Seelsorge für Pfarrerinnen und Pfarrer der evangelischen Kirchen in der Region an.

Im April 2015 wurden zwei der EBI-Programme (Pastoralarbeit und christlicher Dienst) von der EAAA für drei Jahre akkreditiert.

Im Jahr 2019 wurde das EBI-Schulungsprogramm auf Beschluss des EBI-Rates nach Vilnius verlegt. (www.ebinstitutas.lt)

Kindertagesstätte VDC

Seit 2008 in Betrieb. Derzeit besuchen bis zu 20 Kinder das VDC. Die Aufgabe des VDC besteht darin, das Wohlergehen von Kindern zu fördern, indem es soziale und nicht-formale Bildungsdienste für Kinder im Bezirk Šiauliai anbietet.

Zielsetzungen:

Zu den Leistungen für Kinder gehören: Schulgeldunterstützung, Mahlzeiten, christliche Erziehung, Musikunterricht, Kunstateliers, Sport und kulinarische Aktivitäten. Es werden Ausflüge, Treffen und Exkursionen organisiert. Während des Sommers können die Kinder an Camps teilnehmen.
Leiter: Soleveiga Čužiauskienė. (siehe Facebook Vaikų dienos centras Ginkūnuose).

Personen

Leiter

Otonas
Balčiūnas

Otonas und seine Frau Raimonda gründeten LKF. Leiter der Organisation: 1989-1998, 2001-2004 und 2015-2016.

Derzeit lebt und arbeitet Otonas mit seiner Frau Raimonda und seiner jüngsten Tochter Urte in den USA. Er hat drei Töchter und zwei Enkeltöchter.

Christoph
Haegele

Leiter der Organisation: 2005-2010 Pfarrer FEG Allschwil, Leiter der Kontaktmission/Koordinator in der Schweiz, Leiter der Missionsakademie, Dozent. Nächtliche Mahnwache für Obdachlose an der Notschlafstelle in Basel. Lebt und arbeitet derzeit mit seiner Frau Antonia in Basel. Sie haben zwei Söhne und zwei Töchter.

Zenonas
Buivydas

Leiter der Organisation: 1999-2000 und 2014

Er ist Generalsekretär von LINAVA, dem litauischen Nationalen Verband der Straßentransporteure. Er lebt mit seiner Frau Neringa im Bezirk Trakai. Er hat vier Töchter und drei Söhne.

Valdas
Vaitkevičius

2011-2013, 2017 – bis heute.

Pastor der Freien Christlichen Gemeinde in Šiauliai.

Hat drei Töchter und zwei Enkelkinder. Lebt und arbeitet in Šiauliai.

Mitarbeiter und Freiwillige

Čužiauskienė
Solveiga

Leiterin der Kindertagesstätte

Vytautas Kurmis

Vytautas
Kurmis

Leiter der Abteilung Wirtschaft.
Ehrenamtliche Mitarbeiter

Ignaciūnienė
Vida

Verwaltung der Hauswirtschaft

Stancelienė
Asta

Sozialpädagogin

Pavlavičienė
Aistė

Buchhalterin

Vaitkevičius
Valdas

Präsident

Mitglieder der Stiftung

Balčiūnas Otonas

Buivydas Zenonas

Gorodničenko Bronislava

Balčiūnienė Raimonda

Buivydienė Neringa

Jucevičius Remigijus

Balčiūnas Vitoldas

Christoph Haegele

Kurmis Vytautas

Bagdonas Audrius

Čužiauskienė Solveiga

Vaitkevičius Valdas